Eine Abgrenzung im Voraus:
Wir möchten Sie darauf
hinweisen, dass auf dieser Seite unsere persönliche
Erfahrungen mit einer alternativen Technik zur Heilung von
Nabelbrüchen bei Babys vorgestellt werden. Wir werden uns
freuen, wenn auch Sie von diesem Erfahrungsbericht profitieren
können, dennoch übernehmen wir keine Gewehrleistung und keine
Haftung.
Sollten Sie die unten beschriebene Methode einsetzen, dann
tuen Sie das auf eigene Gefahr.
Darüberhinaus ist es zu beachten, dass die
unten beschriebene Methode nur angewandt werden sollte, wenn der Nabel weich ist und
sich ohne Probleme zurück drücken lässt. Ist der Nabel hart und blau
sollte man in diesem Fall zügig den Kinderarzt kontaktieren.
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Nun so geht es:
Der Anfangszustand - unser Baby hatte
einen ziemlich großen Nabelbruch (s. Abbildung
1) . Mit der Zeit hat uns dieser Gedanke sehr beunruhigt -
eine Lösung musste her. Unsere Hebamme meinte dazu - wir
können momentan nichts dagegen machen, in einigen Jahren würde
man dies mit einer "kleinen" Operation (in Vollnarkose) wieder
in Ordnung bringen. Bis dahin sollten wir die Nabel so lassen
wie sie ist. Eine andere Alternative hatten wir laut Hebamme und
Kinderärzte nicht.
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Abbildung 1: Nabelbruch bei unserem Baby |
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Wir haben uns mit der oben beschrieben Situation nicht zufrieden gegeben und waren weiter auf der Lösungssuche, bis wir die richtige Lösung gefunden haben. Dabei handelt es sich um eine einfache Methode
(die so genannte Münz-Methode), bei der der Nabel des Kindes
dauerhaft zurück gedrückt wird, bis sich das Bindegewebe entspannt und stabilisiert. Um dies zu erreichen nimmt man ein z.B. 2-Euro-Stück
oder einen entsprechend großen Knopf, sterilisiert es (z.B. die Münze in einem Topf mit Wasser auskochen) und wickelt es in in eine Kompresse (von der Apotheke) (s. Abbildung 2a). Danach drückt man den Nabel des Babys zurück und legt das 2-Euro-Stück auf den Nabel drauf
(s. Abbildung 2b). Der nächste Schritt ist das 2-Euro-Stück mit einem „milden“ Pflaster (z.B Leukopor oder Tegaderm auch von der Apotheke) möglichst großflächig an den Körper zu befestigen (s. Abbildung 3).
Und so soll das Baby bis zum nächten Baden bleiben. Unmittelbar
vor dem nächsten Baden wird der Pflaster vorsichtig entfernt, das
Baby wird gebadet und anschließend danach wird die Prozedur
wiederholt.
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Abbildung 2a:
Vorbereitung (Nabelbruch Pflaster-Methode bzw. Münz-Methode) |
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Abbildung 2b:
Vorbereitung (Nabelbruch Pflaster-Methode bzw. Münz-Methode) |
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Abbildung 3:
Endzustand (Nabelbruch
Pflaster-Methode bzw. Münz-Methode) |
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Erste Ergebnisse kann man schon nach einer Woche sehen. Das
Endergebnis (s. Abbildung 4) - dass sich der Nabelbruch
zurückgebildet hat, erzielt man ja nach Fall in 4 bis 6 Wochen. In
dieser Zeit soll der Pflaster mit dem 2-Euro-Stück oder dem Knopf
nicht länger als eine Nacht vom Körper des Babys entfernt sein. |
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Abbildung 4: Unser
Baby ohne Nabelbruch nach 6 Wochen |
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Warum funktioniert diese Methode?
Diese Methode funktioniert aus dem ganz einfachen Grund, dass
durch das Zukleben des Nabels der Druck, der z.B. beim Schreien des
Babys auf den Nabel ausgeübt wird, auf nebenstehende Muskulatur verteilt
wird. Deswegen ist es auch wichtig, dass der Pflaster eine
möglichst große Fläche hat, damit die Druckverteilung gut
funktioniert. Dadurch wird das Bindegewebe, wo der Nabelbruch
entstanden ist, entlastet und dieses hat dann die Möglichkeit sich
zu regenerieren. Genau das erfolgt in den erwähnten 4 bis 6
Wochen (wenn der Nabelbruch größer ist könnte das bis zwei Monaten dauern). Danach ist das Gewebe stabil und kann den Druck beim
Schreien wieder problemlos aufnehmen. Somit haben Sie den
Nabelbruch ohne Operation und ohne langes Warten und Bangen in den
Griff bekommen. |
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